Archiv der Kategorie: Allgemein

… ein hartes Leben hinter sich

den Begriff „Saurer Regen“ kennt man ja heute kaum noch – dass es ihn wirklich gab, beweisen die – irgendwie schmerzhaft aussehenden – Beschädigungen unseres neuen Schulmitgliedes. Über hundert Jahre auf einem Kirchturm haben der Figur ordentlich zugesetzt – vom ästhetischen Standpunkt ist das eine zweite, wertvolle Seite dieser ausdrucksvollen Figur, eine Seite, die etwas mit Geschichte, dem Lauf der Zeit und Vergänglichkeit zu tun hat.

Nun steht er aber an einem geschützten Platz und muss höchstens noch die Fingerspuren von Kinder und Jugendlichen ertragen.

Chinesische Malerei an der GSO

 

Yishuge – ein gemeinnütziges Unternehmen zur Verbreitung der chinesischen Schrift und Kultur mit Sitz in Berlin – hat seinen Lehrer Sebastian Russek an die GSO geschickt, um dort in drei Klassen des 8. und 9. Jahrgangs eine Einführung in die chinesische Tuschemalerei und die chinesische Kalligrafie (die Schönschrift der chinesischen Schriftzeichen) zu geben.

Das Malen mit den von Yishuge zur Verfügung gestellten kostbaren chinesischen Pinseln auf dem original chinesischen Reispapier unterscheidet sich sehr von der Maltechnik, wie wir sie normalerweise aus dem Kunstunterricht kennen. Wie man sieht, erfordert es Konzentration und sicherlich auch noch viel Übung.
Aber die Ergebnisse der ersten Versuche können sich sehen lassen und werden demnächst zu einer kleinen Ausstellung zusammengefasst. Und Spass gemacht hat es anscheinend auch – man sieht sogar die eine oder andere Lehrerin mit dem Pinsel in der Hand.

Bilder von der Vernissage „Wasserprojekte“

gibt es nur dieses eine – in dem immerhin die stilgerecht angebotenen Donauwellen zu sehen sind. In der ganzen Hektik dieses doch recht aufwändigen Events haben wir wohl tatsächlich vergessen,  Fotos zu machen. Jedenfalls war die Ausstellungseröffnung sehr gut besucht und man hatte den Eindruck einer gelungenen Veranstaltung. Und die Dekoration hielt offenbar länger als gedacht und ist in diesen Tagen noch zu sehen. Mehrere 5.-Klässler fragten allerdings wiederholt nach, ob sie mit den aufblasbaren Figuren und Bällen auch spielen dürften.

Fach Kunst vs. Stadtteiloper

Mehrere Kunstklassen und -Kurse nehmen an der Stadtteiloper „Amerika“ teil. Es werden Figuren für eine Art Schattenspiel gefertigt, Wellen für ein Papiertheater angefertigt, mit martialischen Kostümen experimentiert und natürlich das ganze Projekt dokumentiert. Der Profi-Fotograf Jörg Sarbach, der für die Deutsche Kammerphilharmonie fotografiert, hielt sich bemerkenswert lange im Fachbereich auf. Wir waren uns darüber einig, dass bei uns die fotogensten Motive gibt. Hier jedenfalls eine AuswahL Und der Blog:

Fotos: Hümeyra, Kira und Rebecca, Gk kun, 11.Jg.

Schmuck schmückt …

… vielleicht ja auch dieser. Gefordert ist jedenfalls, dass  der Schmuck aus ungewöhnlichen Materialien hergestellt und dann präsentiert wird. Dieses sind die Anfänge. Und aus dem Sekretariat der Schule hört man, dass man froh ist, diese uralten, rostigen Büroklammern losgeworden zu sein. Mal sehen was da kommt.

Kinderschminken

Künstlerisch-Gestalterisches am Tag der offenen Tür: Der LK Pädagogik im 11. Jg. bot mehrere Stände mit farbiger Gesichtsbemalung an. Offenbar fanden das nicht nur viele Kinder ganz toll, sondern auch die eine oder andere Kollegin. Na ja.

Frederick die Maus

Am Tga der offenen Tür: Ein englisches Theaterstück mit – wie es sich für eine Kunstklasse gehört – selbst gebastelten Requisiten. Die Klassenlehrerin Frau Widmer, Englisch und Kunst, scheint zufrieden, die anwesenden Zuschauer waren es wohl auch. Und die Schüler waren sehr daran interessiert, die Mauseohren mit nach Hause zu nehmen.

 

Bericht im Weserkurier

Vernissage des FB Kunst – mit vielen Klassen, Ag´s und Kursen zum Thema „Wasser“: Hier berichtet freundlicherweise der Weser-Kurier über das – zugegebenermassen – laute und quirlige Event: Bericht.

Allerdings müsste man doch zwei Dinge richtig stellen: Nicht nur Wasser verfestigt sich bei kalten Temperaturen, das machen eigentlich alle Stoffe. Die Besonderheit („Anomalie“) bei Wasser besteht darin, dass der feste Stoff leichter ist als der flüssige – Eis schwimmt oben. Das gibt es soviel ich weiss bei keinem anderen Stoff. Und das Zitat von Friedrich Schiller hat schon eine etwas weit gespanntere Bedeutung: Ausgehend von der Vielfalt, die die künstlerisch-gestalterische Aufgabe „Wasser“ erzeugt hat, sollte auf deren notwendige, existenzielle Bedeutung für eine freie Gesellschaft hingewiesen werden – angesichts der Tatsache, dass viele Mensch „Vielfalt“ leider als anstrengend, ja als bedrohlich ansehen. Daher noch einmal das Zitat: „Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ (Friedrich Schiller)

Es Tropft hinab

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Es Tropft hinab

Und fällt dann nieder,

steigt empor

und fällt dann wieder.

Es Tropft und Tropft,

Ermöglicht leben,

ist für Mensch und Tier,

ein wahrer Segen.

Für das Kunstthema „Wasser“ kam das regnerische Wetter der letzten Wochen wie gerufen, statt sich immer nur über das bisschen „Nass“ zu ärgern, könnte man es ja auch einfach Mal in Form von Bildern und Videos festhalten und beim Ansehen selber trocken bleiben 🙂

Fotos, Film und Text: Sonja, GK KUN 13.Jg

Die Enthüllung

Nun sind die beiden angekündigten Figuren aus dem Marckshaus in der GSO angekommen, aufgestellt (das Mädchen war echt schwer, es mussten doch mehrere sehr sportliche Kollegen mit anfassen) und feierlich enthüllt worden. Die Musikklasse spielte Thriller, Carmen(!) und Time after Time, Herr Hartog (Direktor des Marcks-Hauses) erklärte die Herkunft der Bronzefiguren und versprach sich einen anregenden Diskussionsstoff. Darauf wies auch Herr Utz, der Direktor der GSO, – hin und im Anschluss ergaben sich in den Klassen und einzelnen Schülergruppen schon kleinere Diskussionen – hauptsächlich zum Thema Nacktheit. Insgesamt eine zufriedenstellende Präsentation. Mit Herrn Hartog wurde vereinbart, dass der alte Herr noch einen Sockel erhält und dann mit Blick nach draussen im rechten Winkel zum Mädchen aufgestellt wird. Die endgültige Aufstellung und die Projekte, die sich ergeben werden, werden hier präsentiert.

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Neue Skulpturen aus dem Marcks-Haus an der GSO

Nachdem die beiden Gerhard-Marcks-Figuren Adam und Eva im September 2015 offiziell eingeschult wurden (der WK berichtete), haben die beiden nun glücklich ihren Abschluss gemacht und die Schule vor den Sommerferien verlassen. Mit Herrn Hartog, Direktor der Marcks-Hauses, wurde nun vereinbart, zwei weitere Figuren im Foyer der GSO aufzustellen:

„Grosse Badende“ (1958) und
„Sitzender Alter“ (1961)

beide von Waldemar Grzimek (1918–1984)

Der Gedanke bei dieser Auswahl ist, mit den beiden gegensätzlichen Figuren Unterrichtsvorhaben und Projekte zum Thema „Jung und Alt“ anzustossen.

Am Freitag, dem 21. Oktober um 11.00 Uhr gibt es dazu ein feierliche Enthüllung mit Musik und Ansprachen von Arie Hartog (Marcks-Haus) und Hans-Martin Utz (GSO).

Wir laden herzlich ein.
J. Widmer und W. Rußek, Fachbereichsleitung Kunst an der GSO

Klangbilder

In dem Kreuzüber-Projekt mit der Musikklasse 10.1 und dem Kunstkurs im 12. Jg. gab es eine Begegnung zwischen den Musikern, die ihre Vertonungen präsentierten (ohne den dazu gehörigen Film zu verraten) und den Filmproduzenten, die zu dem Gehörten spontan und sehr schnell mit Pastellkreide ihre Eindrücke wiedergeben sollten. Dies sind die Ergebnisse.

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